Barrierefreiheit mit System

Warum teilnehmen?

Erfahren Sie, wie inklusive Gebäude von der Planung bis zur Umsetzung realisiert werden.

Profitieren Sie von über 320 erfolgreichen Praxisprojekten und innovativen Lösungen, die den Alltag von blinden und seheingeschränkten Menschen verbessern.

Vermittlung von Grundlagen, Planungskonzepten und praxisnahen Beispielen aus der realen Umsetzung.

Inhalte der Schulung:

Grundlagen der Barrierefreiheit:

Relevante gesetzliche Rahmenbedingungen (Grundgesetz, UN-Behindertenrechtskonvention)

Bedeutung der Barrierefreiheit für alle Nutzergruppen

Planung & Umsetzung:

Vor-Ort-Analysen und präzises Aufmaß nach DIN 18040-1, DIN 32984 und DIN 32986

Erstellung individueller Angebote inklusive Skizzen und Materialempfehlungen

Systematische Erschließung – Schritt für Schritt:

Gebäudeeingangsanalyse

Erfassung und Bewertung der Eingangssituation aus der Perspektive von Betroffenen

Taktile Sauberlaufmatten

Funktion und Nutzen als kombinierte Reinigungs- und Orientierungshilfe

Verbindung zu taktilen Übersichtsplänen

Gestaltung: Einsatz von Braille- und Profilschrift, kontrastreicher Druck

Optimale Platzierung in Eingangsbereichen

Taktile Grundrisspläne

Haptische Darstellung des Gebäudegrundrisses, inklusive Raumaufteilung, Fluchtwege, Treppen und Aufzüge

Verwendung von Braille- und Profilschrift sowie klaren taktilen Markierungen

Leicht zugänglich und idealerweise in der Nähe der Eingänge positioniert

Umsetzung gemäß DIN 32986 zur Gewährleistung der Zugänglichkeit

Taktile Bodenleitsysteme zu fest definierten Schutzzielen

Orientierungshilfe zu Notausgängen, Erste-Hilfe-Stationen, Aufzügen, Treppen und Toiletten

Bestandteile:

Leitlinien als längliche, haptische Wegweiser

Noppenfelder als taktiles Signal für Richtungswechsel

Materialwahl und Integration in das bestehende Design

Beschilderungen an Aufzügen, Treppen und Räumen

Aufzüge: Taktil gestaltete Schilder mit Braille- und Profilschrift zur Anzeige von Etagen und Funktionen

Treppen:

Handlaufschilder zur haptischen und visuellen Orientierung

Treppenstufenmarkierungen zur Unfallvermeidung

Ergänzende indirekte, blendfreie Beleuchtung

Räume: Individuell angepasste Türschilder und Raumkennzeichnungen

Praxisbeispiele und Erfolgsgeschichten

Konkrete Umsetzungen in öffentlichen Gebäuden, Museen, Bahnhöfen, Schulen etc.

Erfahrungsberichte zur Fehlervermeidung und nachhaltigen Verbesserung der Barrierefreiheit

Diskussion und Ausblick

Offene Fragerunden und Anregungen

Zukunftsaussichten, wie die Weiterentwicklung zu „sprechenden“ taktilen Leitsystemen

Innovative Lösungen:

Vorstellung von TAKTILo – einem flexiblen Bodenleitsystem für temporäre Anwendungen (Museen, Denkmalbereiche, Ausstellungen)

Für wen ist diese Schulung geeignet?
Architekten, Planer, Facility-Manager, Bauherren, öffentliche Verwaltungen, Altenheime und alle, die aktiv Barrierefreiheit gestalten möchten – sichern Sie sich das Know-how, um inklusive Räume erfolgreich zu realisieren!

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